Alaska Stabmixer Test

Der Alaska Stabmixer im Test 2026

Alaska Stabmixer TestEgal ob frischgehackte Kräuter, Gemüsesuppe oder Smoothies – Stabmixer sind perfekte Küchengeräte. Mit dem vielzähligen Zubehör können sie sogar eine große Küchenmaschine komplett ersetzen. Der Hersteller Braun liegt im Test ganz weit vorne.

*Zur Empfehlung 2023: Braun MQ 7*

Pürieren und Mixen sind die Paradedisziplinen

Mayonnaise, Babybrei und cremige Suppen sind für Stabmixer keine Herausforderung. Die modernen Stabmixer können auch noch viel mehr als das. Mit entsprechendem Zubehör, wie einem Zerkleinerer hacken Sie z.B. Kräuter oder schneiden Gemüse klein. Einige Stabmixer können auch Sahne oder Eiweiß aufschlagen, dann liefern sie z.B. auch den Milchschaum für den leckeren Cappuccino. Fast in Muss für jede moderne Küche – der handliche Stabmixer kann eine Küchenmaschine ersetzen – so die Werbeaussage vieler Hersteller. Können die Stabmixer das jedoch wirklich? Im Test von Stiftung Warentest wurden 22 Modelle getestet und im Test befanden sich Geräte um die zehn, bis zu 130 Euro. Beim Zubehör wurden Dinge wie Minihacker, Schneebesen oder Kartoffelstampfer getestet.

Der Braun ersetzt wirklich die Küchenmaschine

Pürieren einer SuppeDurch das Zubehör wird der Braun zum echten Multitalent – auch der Kenwood mit drei Mixfüßen, Minihacker, Mixbecher und Schneebesen konnte hier mithalten.
Man kann eines vorweg schicken, die zierlichen Stabmixer haben nicht ganz so viel Kraft wie eine große Küchenmaschine. Dies äußerte sich speziell beim Kneten von Teig. Im Test warben nur drei Steller überhaupt damit, Teig kneten zu können. Das waren folgende Geräte: Der Multiquick 5 Patisserie, der Red Baron und der ESGE Zauberstab. Überzeugen konnte hier der Braun Multiquick, dieser konnte bis zu 250 Gramm Mehl tadellos verarbeiten, für Singles oder kleinere Familien ist das absolut ausreichend. Der Red Baron zeigte sich gar nicht so königlich und ging beim Teig kneten sogar kaputt. Im Test fiel der Getriebekopf aus und der Stabmixer war danach für das Kneten von Teig unbrauchbar. Das Mixen und das Pürieren funktionierte zwar weiterhin – doch im Test ein absolutes NoGo.

Der Zauberstab überzeugte nicht im Test

Der ESGE Zauberstab ging zwar nicht kaputt, doch er quälte sich leidvoll durch den Teig. Der Vorreiter der Pürierstäbe hat hier schlichtweg versagt. Der Motor war bei dieser Arbeit nur noch sehr gequält und leise zu hören und blieb fast stehen. Nach einiger Zeit lief das Gerät heiß und der Teig misslang. Ein Stabmixer mit einem Universalmesser ist nun mal kein Werkzeug für einen Teig, auch wenn die Gebrauchsanweisung etwas anderes verspricht. Der Zauberstab ist eher ein gewöhnliches Gerät und überzeugt nicht gerade mit besonderen Talenten. Das alles für einen sehr stolzen Preis von 120 Euro. Hier kann man auf jedem Fall günstigere Geräte bekommen.

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Der Testsieger für dreißig Euro

Griff der Alaska StabmixerDie meisten Kunden entscheiden sich für einen Stabmixer für unter fünfzig Euro. Zu Recht – denn auch in dieser Preiskategorie lassen sich gute Geräte finden, der Testsieger ist hier der Braun Multiquick 3 Soup für etwa dreißig Euro.

Zu viel sparen sollte man jedoch auch nicht

Die extrem billigen Modelle, um die zehn Euro versagten im Test schon beim Rühren von Wasser. Der Superior und der Severin SM 3807 liefen beim Eintauchen in das Wasser heiß, kurz nachdem der Motor betätigt wurde. Den Herstellern ist dieses Manko wohl bewusst, denn sie geben Betriebszeiten von etwa 15 Sekunden an. Diese Zeit ist absolut unrealistisch, was soll da schon groß püriert werden?

Vier Mixer sind komplett mangelhaft

Bosch MSM 7800Die Mixer machten sich nun zum Belastungstest auf. Die Modelle liefen dabei automatisch auf einem Prüfstand und sie pürierten dabei ein Kunstpüree. Im Test wurde das Pürieren von Gemüse über mehrere Jahre simuliert.
In diesem Belastungstest mussten die Geräte eine Minute pürieren und hatten dann wieder eine Minute Pause, dies fünfmal hintereinander. Nach jedem dieser Zyklen konnten sich die Stabmixer für vierzig Minuten ausruhen und abkühlen. Insgesamt mussten die Stabmixer 450 Zyklen durchhalten. Abwechselnd wurde Gemüse und Wasser püriert und vier Stabmixer gaben schon nach kurzer Zeit auf. Die beiden Modelle von Severin, der Solac und der Superior scheiterten kläglich. Nach etwa der Hälfte der Zeit gaben die Motoren auf und die Geräte wurden unbrauchbar. Diese Geräte wurden mit mangelhaft bewertet, denn das müssen gute Stabmixer nun einmal aushalten. Etwas später, doch auch die Modelle von Tefal und Alaska fielen nach einiger Zeit aus. Von den Testern bekamen die Geräte gerade noch ein ausreichend und der Philips HR 1377 verabschiedete sich kurz vor Schluss des Tests – ein Befriedigend für diesen Stabmixer. Der Bosch MSM 7800 versagte im Test zwar nicht komplett, doch die Turbotaste ging nach einiger Zeit kaputt. Die volle Geschwindigkeit konnte somit nur noch über die Drehzahlregelung eingestellt werden. Der Stabmixer funktionierte zwar noch, doch auch hier gab es nur ein Befriedigend.

Mit Akku konnte nur viermal püriert werden

Alaska Stabmixer TestDie Akkus mit Stabmixer wurden nicht ganz so hart rangenommen, diese mussten nur zweimal eine Minute pürieren. In 500 Zyklen mussten sie immer fünfmal pürieren.

Bei dem Bosch und auch dem Philips war der Akku schon nach viermal pürieren leer und die Belastbarkeit konnte somit nur mit befriedigend bewertet werden. Der Braun erhielt ein Gut, da dieser acht Mal pürierte, bevor der Akku versagte.

Große Portionen können nicht zubereitet werden

Die Geräte mit Akku sind erfreulicherweise relativ stark – im Test nahm keines der Geräte Schaden. Im normalen Kücheneinsatz kommen sie ja immer wieder an die Ladestadion und können aufladen. Wenn der Akku komplett leer ist, brauchen sie etwa drei bis vier Stunden, um wieder komplett aufzuladen. Mit den Stabmixern mit Akku können kleinere Portionen zubereitet werden, bei größeren tun sie sich aber eher schwer. Für Großfamilien sollte es dann doch lieber ein Gerät mit Kabel oder gleich eine Küchenmaschine sein. Der große Vorteil der Akkugeräte ist, dass sie extrem flexibel sind, nachteilig kann man ihnen vielleicht auslegen, dass die Akkuladestation immer einen festen Platz in der Küche beansprucht. Ebenso wird bei diesen Geräten ständig Strom verbraucht, hier war vor allem der Philips ein echter Stromfresser. Dieser Mixstab verbraucht im Jahr etwa 3,5 Euro, was sogar mehr sein kann, als ein Fernseher.

*Zur Empfehlung 2023: Braun MQ 7*

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